Eine Hebamme kann eine Schlüsselfigur für vorbeugende Gesundheitsberatungen sein, denn sie kann sehr gut etwas zur Bewahrung der Frauengesundheit tun. Ich sehe sie als Hüterin der Frauengesundheit.

Inspiriert von der Stärke von Frauen, möchte ich im Rahmen des mir möglichen Alles tun, um Frauen zu unterstützen.
Beckenbodenprobleme- ein Tabu (junger) Frauen
Leider kann eine Schwangerschaft und Geburt den Beckenboden stark schwächen, so dass Frauen darunter still und schamhaft leiden. Manchmal kann auch die Wahrscheinlichkeit hoch sein davon in Zukunft betroffen zu sein, dann kann man vorbeugend etwas tun (Prävention). Es gibt Hilfe bei...

  • Belastungsinkontinenz: Urinverlust beim Niesen, Husten, Springen, Heben
  • Senkungsbeschwerden: Druckgefühl nach Unten (v.a. nach langem stehen)
  • nachgeburtliche Beckenbodenschwäche: Gefühl der Instabilität, „offenes“ Gefühl, „leeres“ Gefühl im Unterbauch

Was ist ein Pessar?
Medizinhistorisch ist das Pessar schon lange bekannt und mittlerweile sehr gut weiterentwickelt. Es ist ein Hilfsmittel, welches von Dir selbst eingesetzt wird. Wichtig ist, dass es das passende Modell/ Größe ist. Dazu braucht es eine Anpassung/ Anprobe.

Das positive ist, dass man nicht mit diesen Beschwerden leben muss! Für mehr Freiheitsgefühl und Unbeschwertheit im Alltag kann ich eine Beratung und Pessaranpassung bei Belastungsinkontinenz anbieten.

Beratung und Informationen
ausführliches Informationsgespräch
Untersuchung
Eine einfühlsame und vorsichtige Untersuchung
Dein Wunsch - eine geführte Selbstuntersuchung
Üben
Wahl des richtigen Modells und Größe
„Üben“ des Einsetzens
Nachbesprechung und Kontrolle
Nach einigen Wochen (2.Treffen)
Beratung & Anpassung
Dein Weg zum Pessar

Meine Beratung mit Anpassung umfasst zwei Treffen bei dir zu Hause. Bei unserem ersten Treffen lernst du das Hilfsmittel kennen und wie du es bei dir selbst anwendest. Außerdem biete ich allen Frauen auch eine geführte Selbstuntersuchung an. Das ist eine tolle Gelegenheit sich selbst noch besser in geschützter Atmosphäre und angeleitet durch eine Fachperson kennenzulernen. Die Faszination und Selbstliebe dem eigenen Körper gegenüber finde ich essentiell. Insgesamt dauert die Anpassung etwa 1 Stunde.
Nachdem du das Pessar bei dir selbst einsetzen (und herausnehmen) kannst, bleiben wir an dem Tag noch 1-2 Std in telefonischem Kontakt. Wenn es keine Probleme gibt und du dich wohl fühlst, folgt die Anwendung im Alltag: du solltest sofort eine Besserung spüren!
Beim zweiten Treffen (ca. 4 Wochen später) tauschen wir uns aus und besprechen aufgekommene Fragen. Ich untersuche dich dann mit eingesetztem Pessar.

Meine Beratung und Anpassung für dich:
  • Ein umfangreiches Informationsgespräch,
  • Besprechung von Themen zur Frauengesundheit,
  • Zeigen und erklären der Methode an einem Modell,
  • Eine einfühlsame und vorsichtige Untersuchung, ob das Hilfsmittel für dich geeignet ist, (Ausschluss von Kontraindikationen)
  • Wenn du möchtest: eine geführte Selbstuntersuchung,
  • „Üben“ des Einsetzens (unter Anleitung und Hilfestellung deiner Anpasserin),
  • Nachbesprechung und Kontrolle nach einigen Wochen (2.Treffen)

Kosten pro Anpassung: 210 EUR (ohne Hilfsmittel)
Erneute Anpassung
Unser Körper begleitet uns durchs bunte Leben. Wir verändern uns.

Wenn du bereits routiniert ein Pessar anwendest, es aber (erneut) zu Beschwerden kommt (z.B.: nach der Schwangerschaft/ Geburt, zunehmenden hormonellen Veränderungen, Gewichtsschwankungen) kannst du dich bei mir melden.

Ich möchte langfristig für dich da sein. Falls du zu einem späteren Zeitpunkt Fragen oder Probleme hast, kannst du mich kontaktieren.

Kosten: 80 EUR (ohne Hilfsmittel, ohne Gel)
Prävention
Vorbeugung nach Geburt

Manchmal sollte ein Pessar auch präventiv eingesetzt werden. Man wartet also nicht bis die Beschwerden (stark) ausgeprägt sind, sondern nutzt das Hilfsmittel frühzeitig. Ziel ist es, dass Beschwerden nicht auftreten oder ein Voranschreiten bestenfalls verzögert wird.
Eine große Fehlannahme auch unter vielen FachkollegInnen ist, dass die Beschwerden von alleine wieder vergehen. Das zeigen Studien eindeutig.

Es gibt einige Risiken für Beckenbodenprobleme:
  • Schwangere/ Gebärende über 35 Jahre
  • hohes Kindsgewicht zur Geburt
  • Geburten mit langer Pressphase, Saugglocke und ausgeprägte Geburtsverletzungen
  • Übergewicht und einige Grunderkrankungen

Bei ein oder mehreren Risiken, kann die vorbeugende Nutzung eines Pessars notwendig sein. Kontaktiere mich gerne. Wir besprechen deine Situation!

Mein Anliegen
Den Frauenkörper in seiner Schönheit und Funktion durch die richtige Pflege gesund zu erhalten, damit dieser seine täglichen Aufgaben bis ins hohe Alter meistern kann, sind im Fokus meiner Arbeit.

Die Beschwerden, die von Scham begleitet sind, werde ich ernst nehmen und in seiner Ganzheit anschauen. Die Gesundheit und Stärkung von Frauen sind mir sehr wichtig. Die Balance zwischen moderner Spitzenmedizin und natürlichen Methoden ist eine Kunst, welche ich voller Überzeugung lebe.

Gemeinsam können wir uns deine Beschwerden ansehen...
Über mich
Du bist stärker, als du glaubst, und mutiger, als du es dir vorstellen kannst...

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